medizinische shampoo für hunde

THERAPIE BEI HAUTPROBLEMEN DES HUNDES

Wer freut sich nicht, wenn es endlich wieder warm wird und alles so schön blüht. Aber leider werden durch Pollenflug und warmes Wetter einige Hautprobleme ausgelöst bzw. begünstigt.
Müssen Hautprobleme tierärztlich behandelt werden, kommen heute oft auch spezielle medizinische Shampoos zum Einsatz.

Ihr großer Vorteil:

  • sie wirken direkt am Zielort
  • sind in der Regel frei von Nebenwirkungen
  • können prophylaktisch oder therapiebegleitend eingesetzt werden
  • helfen den Einsatz von Medikamenten wie Antibiotika oder Kortisonpräparaten zu verringern
Medizinische Shampootherpaie für Hunde
Die meisten Hunde mögen Wasser, was die Shampoo-Therapie natürlich erleichtert!

Richtig angewendet ist die Shampoo-Therapie ein wichtiger Bestandteil vieler dermatologischer Behandlungen. Allein das Abwaschen mit klarem Wasser hilft bereits, Verschmutzungen zu beseitigen und Pollen von der Haut zu entfernen und so Linderung zu schaffen. Das zusätzliche Shampoonieren mit entsprechenden medizinischen Shampoos, die gezielt für das jeweilige Krankheitsbild ausgesucht werden, optimiert die Waschung. Viele Shampoos enthalten zusätzlich Wirkstoffe, die zur Verbesserung und Stabilisierung der natürlichen Hautbarriere führen und rehydrierend wirken.

Gut versorgt kann sich eine gesunde Haut viel besser gegen Krankheitserreger, Allergene und Umwelteinflüsse wehren.

Medizinische Shampoos kommen vor allem bei folgenden Hautproblemen zum Einsatz:

  • allergisch bedingte Hauterkrankungen
  • bakterielle Hautentzündungen
  • Pilzinfektionen der Haut
  • Seborrhoe (übermäßige Produktion von Hautfetten durch die Talgdrüsen)
  • Befall mit Ektoparasiten (z. B. Milben, Läuse, Haarlinge)

Die Häufigkeit der Badebehandlung hängt vom Krankheitsbild ab. Meistens reichen 2 Waschbehandlungen pro Woche aus, da der positive Effekt der Waschbehandlung in der Regel 2 - 3 Tage anhält. Als Prophylaxe gegen bakterielle Sekundärinfektionen bei chronischen Hauterkrankungen wie z.B. Allergien muß man die Shampoo-Therapie meist nur alle 1 - 2 Wochen wiederholen. Akute eitrige Hautentzündungen (Pyodermie) bedingen hingegen eine intensivere Waschbehandlung im Abstand von 1 - 2 Tagen. Das Gleiche gilt für die Juckreizlinderung bei allergischen Geschehen.


Wichtige Tipps zur Waschbehandlung

1. Muss auch der Kopf shampooniert werden, ist es eventuell ratsam, die Augen des Patienten durch pflegende Augensalbe und die Ohren durch Ohropax zu schützen.

2. Wenn es die Jahreszeit zuläßt, ist es für die Tiere meist angenehmer, wenn man sie mit Hilfe des Gartenschlauchs im Garten wäscht. Muss man jedoch das Badezimmer benutzen, sind begehbare Duschen sehr praktisch. An den Gebrauch der Badewanne sollte man den Hund langsam gewöhnen, um entsprechende Abwehrmaßnahmen und ihre Folgen zu vermeiden (Zerbrechliches und Schmutzempfindliches sollte außer Reichweite sein).

3. Bei starker Verschmutzung empfiehlt es sich, das Tier zuerst mit einem normalen Hundeshampoo zu säubern, bevor man das teurere medizinische Shampoo benutzt.

4. Das Wasser sollte Körpertemperatur haben – also 37 - 38° C. So verhindert man, dass der Hund friert, vermeidet aber auch, dass die ohnehin gereizte Haut durch heiße Bäder ausgetrocknet wird.

5. Bevor man das Shampoo aufträgt, muß das Fell des Tieres bis auf die Haut durchnässt sein. Müssen langhaarige Hunderassen häufig gebadet werden, erleichtert ein Kurzhaarschnitt die Arbeit erheblich.

6. Das medizinische Shampoo wird nun gründlich bis auf die Haut einmassiert. Auch die schwer zugänglichen Bereiche, wie z. B. die Zwischenzehenräume, sollten behandelt werden.

7. Shampoos können ihre Wirkung nur solange entfalten, solange sie auf die Haut einwirken. Deshalb ist es ganz, ganz wichtig die vorgeschriebene Einwirkzeit (in der Regel 5 - 10 Min.) einzuhalten. Um dem Patienten die Einwirkzeit zu verkürzen, kann man ihn z.B. füttern oder währenddessen im Garten Ball spielen.

8. Shampooreste hinterher gründlich mit viel klarem Wasser ausspülen

9. Anschließend den Hund mit einem Handtuch gut abrubbeln und an einem warmen Ort komplett trocken werden lassen. Die meisten Hunde akzeptieren nach geduldigem Gewöhnen auch das Föhnen gut – einige genießen es sogar richtig.

10. Viele Zecken- und Flohschutzmittel, die als Spot-on-Präparate angewendet werden, benötigen einen intakten Fettfilm der Haut, um sich komplett verteilen zu können. Daher sollte in der Regel 24 - 48 Stunden vor und nach ihrer Anwendung nicht gebadet werden.


Zur Vorbeugung bei Flohstichallergie gibt es die Möglichkeit auf Präparate auszuweichen, die oral eingenommen werden können.

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