LECKERES ZUR WEIHNACHTSZEIT

Foto: Wer kann diesem Cockerblick schon widerstehen?! Gut, wenn man da die richtigen

Ein Plätzchen hier, einen Schokoweihnachtsmann da – was gibt es schöneres als sich und seine Lieben in der Weihnachtszeit zu verwöhnen. Natürlich sollen da auch unsere Vierbeiner nicht zu kurz kommen. Doch Hunde vertragen bei weitem nicht alles, was für uns so lecker ist. Und manche menschlichen Nahrungsmittel sind für sie sogar giftig. Damit es bei unseren Vierbeinern aber keine traurigen Augen und hängenden Ohren gibt, kann man sie mit selbstgebackenen, leckeren Hundekeksen auf gesunde Weise bestens am weihnachtlichen Verwöhnprogramm teilhaben lassen.


Wer möchte seinen Hund gerade in der Weihnachtszeit nicht auch gerne besonders verwöhnen? Aber was uns dabei so köstlich mundet, bekommt unseren vierbeinigen Freunden leider oft ganz und gar nicht. Schnell kann ungewohnte und fette Kost Erbrechen und vor allem Durchfall nach sich ziehen. Zutaten wie Schokolade, Macadamianüsse, Rosinen oder Weintrauben enthalten sogar für Hunde giftige Inhaltsstoffe, die zu den entsprechenden Vergiftungserscheinungen führen können. Und nicht selten landen Hunde an Weihnachten als Notfall beim Tierarzt, da die Knochenkotverstopfung Schmerzen und massive Problemen mit sich brachte. Dabei wollte man doch nur, dass der Vierbeiner wenigstens das Rehrücken- oder Gansgerippe abhaben und genießen darf.
Wer seinem Hund also auch einen besonderen Genuss bereiten will, sollte vorsorgen und ihm anstelle von Schokoplätzchen und Weihnachtsstollen lieber ein paar leckere Hundekekse backen – die schmecken übrigens das ganze Jahr.

Möhren-Plätzchen

500g Möhren
500g Vollkornmehl

Möhren in Stücke schneiden, mit wenig Wasser dünsten und anschließend pürieren und erkalten lassen. Das Vollkornmehl unterkneten, evtl. etwas mehr, bis ein geschmeidiger Ausstechteig entsteht. Den Teig ca. 0,5 cm dick ausrollen und beliebige Formen ausstechen. Bei 160°C ca. 50 Min. backen.
Wenn es ganz schnell gehen soll, kann man anstatt frischer Möhren auch 2 Gläser Babybrei Karotte (je 190g) nehmen.

Rinder-Taler

250g Rinderhackfleisch
1 Ei
350g Mehl
150g Haferflocken
125 ml Wasser

Rinderhack mit dem Ei vermengen. Mehl und Haferflocken mischen und die Hackfleischmischung nach und nach unterkneten bis alles gut vermengt ist. Wasser hinzufügen und weiter kneten bis der Teig nicht mehr klebt. Teig 2 Stunden quellen lassen. Dann zu einer langen Wurst formen und Taler davon abschneiden. Diese bei 160°C ca. 60 Min. gut durchbacken.

Thunfisch-Kekse

400g Mehl
400g Thunfisch (aus der Dose, im eigenen Saft)
2 Eier
100ml Buttermilch

Thunfisch, Eier und Buttermilch im Mixer pürieren. Anschließend das Mehl unterkneten und den Teig vor dem Ausrollen etwas ruhen lassen. Dann beliebige Formen ausstechen und die Kekse bei 160°C ca. 50 Min. backen.

Leber-Schnitten

400g Leber
200g Mehl
200g Haferflocken
2 Eier
1 Eßl. gehackte Petersilie

Die gehackte oder pürierte Leber mit den Eiern und der Petersilie vermengen. Mehl und Haferflocken unterkneten und den Teig 2 Stunden quellen lassen. Dann auf ein Backblech (gut gefettet und gemehlt oder mit Backpapier ausgelegt) streichen und mit dem Pizzarad oder einem Messer Quadrate oder Rechtecke in beliebiger Größe schneiden. So vorbereitet lassen sich die Schnitten nach dem Backen gut brechen. Bei 160°C ca. 45 Min. gut durchbacken.

Apfel-Rauten

300g Mehl
300g grobe Haferflocken
2 Äpfel
2 Eier
4 Eßl. Sonnenblumenöl
100ml Wasser

Die Äpfel mit der Schale reiben und mit den Eiern, Wasser und Öl gut vermengen. Anschließend Mehl und Haferflocken unterarbeiten. Die Masse etwas ruhen lassen und anschließend 0,5cm dick auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Mit einem Messer oder Pizzarad in Rauten schneiden, damit sich die Teigplatte nach dem Backen leicht in Stücke brechen lässt. Bei 160°C ca. 50 Min. backen.

Quark-Kugeln

400g feine Haferflocken
300g Magerquark
12 Eßl. Milch
12 Eßl. Raps- oder Olivenöl

Quark, Milch und Öl gut vermengen. Haferflocken unterkneten und kleine Kugeln formen. Diese bei 160°C ca. 45 Min. schön knusprig backen.
Als Geschmacksvariante kann man auch gut noch etwas geriebenen Käse oder gekochten Schinken dazugeben.


Wichtig bei allen Hundekeksen ist, dass sie gut durchgebacken werden. Am besten lässt man sie nach dem Backen im leicht geöffneten Backofen noch nachtrocknen oder über Nacht auf dem Backblech offen stehen. Je weniger Feuchtigkeit die Kekse enthalten, desto besser und länger sind sie haltbar. Man kann sie natürlich auch portionsweise einfrieren.

Guten Appetit!

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