herzgesund dank omega-3-fettsäuren

Die Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren zur Prophylaxe
und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Auch die Hunde der Eskimos profitieren von der gesunden fischreichen Ernährung.

Bereits vor 150 Jahren berichtete der deutsche Arzt Dr. Prosch erstaunt über die Essgewohnheiten der Grönlandeskimos und deren auffallend robuste Gesundheit – Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren bei ihnen eine Rarität. Die ursprüngliche traditionelle Kost der Grönlandeskimos bestand überwiegend aus rohem Fisch, Wal- und Robbenfleisch. Auffallend war, daß in dieser Eskimopopulation die Infarktrate weitaus geringer war als bei jenen Eskimos, die auf dem dänischen Festland lebten.

Durch wissenschaftliche Studien erkannte man dann 1944 den Zusammenhang der sehr geringen Sterberaten durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dem hohen Fischkonsum als Schutzfaktor. Dieser Schutzeffekt konnte der hohen Aufnahme der Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) durch die fischreiche Nahrung zugeschrieben werden.

In den Folgejahren wurden daraufhin unzählige Studien durchgeführt, die den Zusammenhang von Fisch bzw. Fischöl in der Nahrung mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersuchten. Sowohl diese wissenschaftlichen Studien als auch die gesammelte klinische Erfahrung zur Wirkung von Omega-3-Fettsäuren auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigt eine deutliche positive Wirkung. 

So haben Omega-3-Fettsäuren:

  • eine anti-arteriosklerotische Wirkung
  • senken die Blutfette
  • erniedrigen den Blutdruck
  • vermindern die Thromboseneigung 
  •  verringern die Aktivität von Entzündungen, was zur effektiven Stabilisierung von arteriosklerotischen Plaques führt

Lösen sich hingegen solche Plaques kann es zur Verstopfung der Herzkranzgefäße (plötzlicher Herztod) oder von Gehirnarterien (Schlaganfall) kommen. Die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren halbiert bereits nach kurzer Zeit das Risiko für den plötzlichen Herztod und den Schlaganfall.

Diese Erkenntnisse gelten natürlich nicht nur für uns Menschen – auch für Hunde und Katzen liegen zunehmend mehr Forschungsergebnisse vor, welch großes Potential der Ernährung als Prophylaxe und als wichtige Ergänzung der medikamentösen Therapie bei Patienten mit Herzerkrankungen zukommt. 

Leider sind auch unsere Haustiere immer mehr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffen. Bereits mehr als 10% der Hunde leiden an einer Herzerkrankung und auch bei unseren Katzen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen keine Seltenheit mehr. Typische Symptome sind Kurzatmigkeit, schnelle Ermüdung und starkes Hecheln, Husten nach Freude, Aufregung oder Belastung, Leistungsschwäche und Bewegungsunlust oder häufige Unruhe als Ausdruck von Atemnot und Unwohlsein. Tückischer Weise können Herzprobleme aber auch lange Zeit symptomlos verlaufen und den Tierhalter trifft die Diagnose dann aus heiterem Himmel. Die häufigsten Herzprobleme werden durch eine Herzklappenerkrankung (Mitralisendokardiose) oder einer Herzmuskelerkrankung (DKM – dilatative Kardiomyopathie) hervorgerufen. Während Herzklappenfehler bevorzugt bei kleinen und mittleren Hunderassen (Dackel, Schnauzer, Spitz, Pudel und Terrier)  ab dem mittleren Lebensalter auftreten, sind von der dilatativen Kardiomyopathie vor allem die großen und Riesenrassen (Boxer, Dobermann, irischer Wolfshund und Dogge) betroffen. Diese Herzmuskelerkrankung tritt häufig bereits beim relativ jungen Hund auf. Beiden Herzerkrankungen gemeinsam ist, dass das Herz seine Arbeit, also seine Pumpleistung, nicht mehr optimal verrichten kann – es kommt zur Herzinsuffizienz. Anfangs kann diese Schwäche noch kompensiert werden (symptomlose Phase), aber wenn dies nicht mehr gelingt, treten zunehmend deutliche Herzsymptome auf bis es schließlich zum totalen Herzversagen kommen kann. 

Ein krankes Herz lässt sich zwar leider nicht „reparieren“, aber wenn es gelingt, das Herz in seiner Pumparbeit zu entlasten, lässt sich ein Fortschreiten der Krankheit zumindest verlangsamen und die Lebensqualität der Herzpatienten erheblich verbessern.

Um eine Herzinsuffizienz wirksam zu bekämpfen braucht man deshalb eine geeignete medikamentöse Therapie - zum Glück profitieren auch unsere tierische Herzpatienten mittlerweile von neuen, modernen und deutlich wirksameren Herzmedikamenten - eventuell eine spezifische Diät und ein ausgewogenes, körperliches Training. Darüber hinaus belegen jüngste Forschungsergebnisse den positiven Einfluss zusätzlicher diätetischer Maßnahmen: das Fortschreiten der Erkrankung kann verzögert, der Medikamentenbedarf gesenkt und die Lebensqualität der Patienten verbessert werden.

So haben essentielle Fettsäuren der Omega-3-Reihe auch bei Hunden und Katzen eine große Bedeutung für die Herzgesundheit. 

Vorbeugung einer Herzinsuffizienz

Man konnte feststellen, dass Hunde mit Herzproblemen oft an einem Mangel an EPA und DHA leiden. Eine Anreicherung der Nahrung mit Omega-3-Fettsäuren dient daher der Prophylaxe und Unterstützung von Herzerkrankungen. 

Verhinderung von Herzsrythmusstörungen

EPA und DHA stabilisieren die Zellmembranen der Herzmuskelzellen und wirken so Herzrhythmusstörungen entgegen.

Bereitstellung von Energie für den Herzmuskel

EPA und DHA helfen bei der Bereitstellung von Energie für den Herzmuskel, indem sie als direktes Energiesubstrat zur Verfügung stehen.

Verzögerung des Fortschreitens einer Herzerkrankung

Ganz große Probleme bei der Herzinsuffizienz bei Hund und Katze stellen die Begleiterscheinungen Anorexie (Appetitlosigkeit bis hin zur Nahrungsverweigerung) und Kachexie (allgemeine Auszehrung des Körpers) dar. Bekommt man sie trotz Herzmedikamenten nicht in den Griff, bleibt oftmals nur das Tier zu erlösen, um es nicht unnötig leiden zu lassen (in 68% der Euthanasiefälle aufgrund von Herzinsuffizienz ist die Anorexie ein Entscheidungsgrund). Auslöser für diese Symptome sind vor allem sogenannte entzündliche Zytokine (Botenstoffe), die als Antwort des Körpers auf Schäden am Herzgewebe produziert werden und Anorexie, Kachexie und Herzhypertrophie verursachen. Ihr Vorhandensein korreliert negativ mit der Überlebensdauer eines Herzpatienten. EPA und DHA wirken sich auch hier positiv aus, indem sie die Produktion der für die Entstehung und den Verlauf von Herzerkrankungen bedeutungsvollen entzündlichen und herzschädigenden Botenstoffe verringern. Man sieht, Ergänzungsfuttermittel besitzen ein enormes Potential bei der Behandlung von vierbeinigen Herzpatienten, entweder, indem sie einen bestehenden Mangel ausgleichen oder aufgrund ihrer pharmakologischen Wirkungen.

Aus diesem Grund hat Boehringer Ingelheim das neue Ergänzungsfuttermittel Cardiguard®  entwickelt. Cardiguard® besteht aus hochkonzentrierten Omega-3-Fettsäuren – angelehnt an die Expertenempfehlungen für die Tagesdosis der wertvollen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA zur Unterstützung der Herzgesundheit. Da der Hund EPA und DHA nicht selbst produzieren kann, müssen diese wichtigen Fettsäuren über die Nahrung aufgenommen werden. Auf diese Weise kann man bereits etwas für die Herzgesundheit der Tiere tun, bevor überhaupt kritische Herzsymptome auftreten.

Wann ist der Einsatz von Omega-3-Fettsäuren besonders ratsam?

Wenn:

  • beim Hund „nur“ ein Herzgeräusch festgestellt wurde, wenn
  • der Patient bereits Symptome einer Herzinsuffizienz zeigt und, wenn
  • das Tier zu einer Rasse gehört, die eine Prädisposition für eine Herzerkrankung hat

Fazit: Cardiguard® kann sowohl als proaktive Herzunterstützung zur Prophylaxe von Herzerkrankungen eingesetzt werden, als auch therapiebegleitend bei bestehender Herzinsuffizienz.

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