flohbefall beim hund durch igelkontakt

Flohbefall durch Igelkontakt
"Schau mal da - ein Igel" - Leider sind die süßen Igel dabei nicht immer alleine unterwegs...

Während des Sommers fand der Igel reichlich Nahrung und konnte sich ordentliche Fettreserven für den Winter anfressen. Im Herbst aber, wenn das Angebot an Beutetieren nicht mehr so reichlich ist, zieht es die Igel in die menschlichen Gärten, um dort vom letzten Nahrungsangebot in Form von reifem Obst, Nüssen, den letzten Schnecken auf den Gemüsebeeten oder auch vom rausgestellten Futter für die Hauskatzen Gebrauch zu machen. Auch bieten viele unserer Gärten genau die gesuchten Stellen für den Winterschlaf: Laub- und Reisighaufen, dichte Hecken und Holzstöße.

Leider sind die süßen Igel dabei nicht immer alleine unterwegs – viele Igel wimmeln nur so vor Flöhen. Und genau hier liegt die Übertragungsgefahr für unsere Hunde und Katzen. Wer neugierig und unbedacht an dem zum Schutz schnell eingerollten Stacheltier schnuppert, infiziert sich ganz schnell mit den lästigen Plagegeistern. Zur Flohübertragung ist der direkte Kontakt zum Igel dabei noch nicht einmal nötig – Igel hinterlassen an ihren Schlafstellen automatisch Flöhe, die dann von unseren Vierbeinern beim Durchstöbern des Gartens aufgelesen werden.

Sobald sich die Flöhe auf ihrem neuen Wirt eingenistet haben, beginnen sie mit dem Blutsaugen, wodurch es bei unseren Haustieren schnell zu starkem Juckreiz, Hautentzündungen bis hin zur Flohbissallergie kommen kann. Zusätzlich werden in der Umgebung reichlich Eier abgelegt, aus denen sich dann über ein Larven- und Puppenstadium wieder neue Flöhe entwickeln. Ein wahrer Teufelskreis beginnt, der sich zum massiven Flohproblem auf dem Tier und in der Wohnung entwickeln kann. Und auch vor uns Menschen machen Flöhe beim Blutsaugen nicht halt.

Es empfiehlt sich daher, unsere Haustiere über den Sommer hinaus auch noch im Herbst mit einem guten Floh- und Zeckenschutzmittel zu versorgen.

Flohbefall durch Igel
Schützen Sie Ihre Vierbeiner durch Floh- und Zeckenschutzmittel.

Sollte Ihr Tier ohne Flohprophylaxe auf einen Igel gestoßen sein, überprüfen Sie bitte umgehend, ob er sich mit Flöhen infiziert hat. Besonders bei dichtem Fell und dunkel pigmentierter Haut kann man die Flöhe mit bloßem Auge nicht immer gut erkennen. Kämmen Sie das Fell Ihres Tieres daher mit einem sogenannten Flohkamm gründlich aus und geben Sie das ausgekämmte Material auf ein feuchtes Küchen- oder Taschentuch. Nicht immer fängt man zwischen den engen Zacken des Kamms einen Floh, aber seinen Kot kämmt man heraus. Verfärbt sich das Tuch nun rund um das Material rötlich, so spricht dies für einen Flohbefall, da Flöhe mit ihrem Kot kleine Mengen Blut ausscheiden, das auf diese Weise sichtbar wird.

Sollte der Test positiv ausfallen, lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt unbedingt ein geeignetes Anti-Flohpräparat für Ihr Tier und ein Umgebungsspray für die Wohnung geben – er wird Sie auch gezielt über eine sicher Flohbekämpfung informieren.

Da Flöhe Bandwürmer übertragen können, ist nach der erfolgreichen Flohbekämpfung zusätzlich an eine entsprechende Entwurmung für den Vierbeiner zu denken.

Mit sicher gegen Flöhe geschützten Haustieren kann man sich über die stacheligen Gäste im Garten dann auch so richtig freuen!

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