Die Epilepsie des Hundes 

Charakteristika, Ursachen und Formen der Epilepsie, Anfallsverlauf

Definition:

Unter Epilepsie versteht man das wiederholte Auftreten spontaner Krampfanfälle ohne erkennbare Ursache. Ursprünglich kommt der Begriff „Epilepsie“ aus dem Griechischen und bedeutet Anfall, Übergriff, zu deutsch „Fallsucht“.
Wie beim Menschen gehört die Epilepsie beim Hund zu der häufigsten chronischen neurologischen Erkrankung des Gehirns. 0,5-1% aller Hunde sind betroffen – bei einigen Rassen liegt die Prozentzahl allerdings weit höher (z.B. Retriever bis 5,7%).
Ein solcher epileptischer Anfall beruht auf einer plötzlich auftretenden, kurz dauernden und rasch verschwindenden Funktionsstörung des Gehirns, verursacht durch exzessive elektrische Entladungen.


Formen der Epilepsie:

Die primäre oder idiopathische (= „aus sich selbst heraus“) Epilepsie beim Hund ist eine erbliche Erkrankung, die gehäuft bei bestimmten Rassen auftritt: z.B. Golden und Labrador Retriever, Deutscher und Belgischer Schäferhund, Beagle, Berner Sennenhund, Irischer Wolfshund, Magyar Vizla, Irish Setter, Collie, Border Collie, Cocker Spaniel, Dackel, Foxterrier, Pudel. Die Nervenzellen von Hunden mit primärer Epilepsie sind leichter erregbar, wodurch es zu Krampfanfällen kommen kann. Normalerweise besteht ein Gleichgewicht zwischen Erregung und Erregungshemmung im Gehirn, reguliert durch bestimmte Botenstoffe. Bei Epilepsiepatienten kommt es zur Imbalance zwischen Erregung und Hemmung, die Krampfschwelle ist dadurch niedriger, wodurch die Anfallsneigung steigt. Meistens tritt die Erkrankung im Alter von 1-5 Jahren auf. In den anfallsfreien Phasen sind die Hunde vollkommen gesund und symptomlos - es gibt keine erkennbare Ursache für die epileptischen Anfälle.
Bei der sekundären, erworbenen oder symptomatischen Epilepsie ist eine andere Grundkrankheit der Auslöser der epileptischen Anfälle – hier ist der Anfall also „nur“ ein Symptom einer Grundkrankheit und nicht die Erkrankung selbst. Mögliche Auslöser einer sekundäre Epilepsie sind z.B.:

- Entzündungen des Gehirns (z.B. bei Staupe, Hirnhautentzündung),
- Gehirntumoren,
- Schädelhirntrauma (durch Unfall bedingte Vernarbung der Großhirnrinde),
- Mißbildungen (z.B. Hydrocephalus - Wasserkopf)
- Leber- (z.B. portosystemischer Shunt) oder Nierenerkrankungen - durch die Funktionsstörung kommt es zur  Anreicherung ausscheidungspflichtiger Substanzen im Blut,
- Störungen im Elektrolythaushalt (z.B. Hypokalzämie = Kalziummangel, vor und nach der Geburt),
- Herzrhythmusstörungen - können plötzlichen Sauerstoffmangel im Gehirn verursachen
- Vergiftungen (z.B. mit Insektiziden, Pflanzenschutzmitteln, Rattengift, Schneckenkorn oder Frostschutzmittel),
- Hypoglykämie (Unterzuckerung, vor allem Welpen, die nicht regelmäßig und ausreichend Nahrung zu sich nehmen, sind hierfür anfällig, Jagdhunde nach massiver Anstrengung oder als Folge eines Insulinoms = Tumor der Bauchspeicheldrüse).

Von der sekundären Epilepsie können Tiere aller Rassen und in jedem Alter betroffen sein.


Wie äußert sich die Epilepsie - Symptome:

Man unterscheidet sogenannte fokale oder primär generalisierte Anfallsformen.
Bei den fokalen Anfällen findet eine Neuronenentladung in einem Teilbereich des Gehirns statt (Herdanfall). Sie gehen in der Regel von angeborenen oder erworbenen herdförmigen Hirnläsionen aus, die lange vor dem ersten Anfall z.B. durch einen Unfall entstanden sein können. Klinisch äußern sich einfache fokale Anfälle vor allem durch motorische Symptome wie z.B. durch Zuckungen einzelner Gliedmaßen, einer Gesichtshälfte, einzelner Muskelgruppen oder der Lefzen – ohne Beeinträchtigung des Bewusstsein. Komplex fokale Anfälle äußern sich hingegen durch psychomotorische Symptome, d.h. es kommt zu einer Bewusstseinstrübung, die Tiere fallen durch kurzzeitige Verhaltensstörungen wie abwesenden Blick, unmotiviertes Bellen oder Heulen, im Kreis laufen, Leckbewegungen, Schmatzen oder Fliegenschnappen auf.
Generalisierte Anfälle hingegen gehen auf plötzliche synchrone Entladungen beider Großhirnhälften zurück und betreffen den gesamten Körper. In der Regel entwickelt sich der Krampfanfall aus der Ruhe heraus, oft werden die Tiere davon im Schlaf überrascht. Beim „klassischen epileptischen Krampf“ fällt der Hund in Seitenlage („Fallsucht“), ist nicht mehr ansprechbar (Bewusstseinsverlust) und zeigt sogenannte tonisch-klonische Krämpfe. Hierbei kommt es zuerst zu Streckkrämpfen der gesamten Skelettmuskulatur, die dann in heftiges Muskelzucken mit zum Teil Laufbewegungen übergehen. Die Anfälle können mit starkem Speicheln, Kieferklappern, Verdrehen der Augen, Harn- und/oder Kotabsatz einhergehen. Manche Tiere entwickeln einen ausgeprägten Kieferkrampf, der sehr gefährlich für den Besitzer sein kann, da die Hunde sich dabei auch festbeißen können. Meist sind die Tiere nach dem Krampfanfall, der im Durchschnitt 1-3 Minuten dauert, verwirrt, desorientiert und sichtlich erschöpft. Schwankender Gang und eingeschränktes Sehvermögen können auftreten. Oft zeigt der Patient nach dem Anfall vermehrt Hunger oder Durst.
Aufgrund von Erfahrungen aus der Humanmedizin geht man davon aus, dass sich auch die Tiere nicht an den Krampfanfall erinnern können und auch keine Schmerzen während des Anfalls empfinden.

Phasen eines Krampfanfalls:

Den Verlauf eines epileptischen Anfalls kann man in vier Phasen unterteilen:
Prodromalphase: Stunden manchmal Tage, die dem Anfall vorausgehen und mit vermehrter Unruhe, Bewegungsdrang oder vermehrt ängstlichem Verhalten einhergehen.
Aura: Zeit kurz vor dem Anfall, in der die Hunde oft ungewöhnliche Verhaltensweisen zeigen, sich verkriechen oder vermehrt die Nähe des Menschen suchen. Auch zunehmende Unruhe, vermehrtes Lecken, Bellen und Jaulen können auf den nahenden Anfall hinweisen.
Iktus: Zeit des eigentlichen Krampfanfalls, der entweder von kurzer Dauer (2-5 Minuten) sein kann, was auf eine primäre oder idiopathische Epilepsie hindeutet oder von langer Dauer ist, was bei der sekundären Epilepsie oft der Fall ist.
postiktale Phase: Zeit der Erholung (einige Minuten bis zu mehreren Tagen) nach dem Anfall, die mit Bewusstseinstrübungen und Verhaltensstörungen verbunden sein kann.


Komplikationen – Cluster, Status epilepticus:

Mehrere an einem Tag auftretende epileptische Anfälle werden Cluster oder Serienanfälle genannt (mindestens 3 Anfälle in 24 Stunden, dazwischen normale Bewusstseinslage).
Ein Status epilepticus ist ein Anfall, der mehr als 5 Minuten dauert. Wird zwischen einer Serie von Anfällen das Bewusstsein nicht vollständig wiedererlangt, so spricht man ebenfalls von einem Status epilepticus. Hierbei besteht akute Lebensgefahr! Die lebensbedrohliche Situation entsteht zum einen durch die körperliche Belastung und, dass zum andern durch die Beeinträchtigung der Steuerung des zentralen Nervensystems wichtige Körperfunktionen - wie Atmung, Blutdruck, Temperatur - ausfallen können. Darüber hinaus können die lang andauernden elektrischen Entladungen der Nervenzellen zu massiven Schädigungen des Gehirns führen.


Diese Gliedmaßenstreckung von Hündin „Luna“ ist zum Glück Ausdruck puren Wohlfühlens und hat nichts mit einem Streckkrampf zu tun.

Diagnostik und Therapie der Epilepsie, Einsatz modernster Medikamente


Diagnose:
Eine exakte Diagnosestellung ist bei Tieren mit epileptischen Anfällen entscheidend, um dem Patienten anschließend die richtige Therapie zukommen zu lassen. Durch Ausschlussdiagnostik ist es möglich, primäre epileptische Anfälle (idiopathische Epilepsie) von sekundären Anfällen (symptomatische Epilepsie), die durch eine andere Grunderkrankung ausgelöst werden, zu unterscheiden. Neben einer ausführlichen Anamnese (Vorbericht - Erhebung der Krankengeschichte) und der genauen Beschreibung des Anfallablaufs sind hierzu eine umfassende klinische und neurologische Untersuchung notwendig. Der Vorbericht gibt bereits Anhaltspunkte, ob es sich um einen „typischen“ Krampfanfall handelt. Hierzu kann auch eine Videoaufnahme der Krampfanfälle hilfreich sein. Eine umfangreiche Blutuntersuchung gibt dann unter anderem Hinweise auf eine eventuell vorliegende innere Erkrankung bzw. Funktionsstörung und eine Herzabklärung (EKG, Röntgen, Ultraschall) schließt Herz-Kreislauf-Probleme aus. In manchen Fällen führt erst eine Kernspintomographie (MRT) und/oder Liquorpunktion (Untersuchung der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit) zur eindeutigen Diagnose der Epilepsieform. Mittels MRT können Ursachen im Gehirn festgestellt werden, die eine symptomatische Epilepsie auslösen (z.B. Tumor, Trauma, Missbildung). Und da sich die Zusammensetzung des Liquors insbesondere bei Entzündungen, Blutungen und Tumorbefall ändert, kann eine Liquoruntersuchung in diesen Fällen aufschlussreich sein. Sind all diese Untersuchungen unauffällig, ist von einer primären bzw. idiopathischen Epilepsie auszugehen.


Therapie: Ziele und Notwendigkeit
Bei der sekundären Epilepsie zielt die Therapie darauf hinaus, die Grunderkrankung als Ursache in den Griff zu bekommen. Ist dadurch der Auslöser für die Krampfanfälle behoben, hören die Anfälle normalerweise wieder auf. Bei der idiopathischen Epilepsie hingegen gilt: „Ein Anfall ist kein Anfall!“ - aber sobald Hunde mehr als 2 Anfälle im halben Jahr, Clusteranfälle oder einen Status epilepticus gehabt haben, sollte mit antiepileptischen Medikamenten behandelt werden. Je länger die Epilepsie unbehandelt bleibt, desto schwerer ist sie in den Griff zu bekommen. Jeder epileptische Anfall führt zu einer Schädigung von Nervenzellen, wodurch die Krampfanfälle ohne Therapie immer häufiger und stärker auftreten. Je früher mit einer umfassenden Therapie begonnen wird, desto höher sind in der Regel die Chancen auf Erfolg der Therapie.
Epilepsie ist nicht heilbar!!! Antiepileptika sind aber in der Lage, das Auftreten von epileptischen Anfällen zu verhindern bzw. ihre Häufigkeit, Schwere und Dauer zu vermindern. Auch wenn sich natürlich jeder Tierbesitzer für sein Tier Anfallsfreiheit wünscht, sind bereits eine Reduktion der Anfallsfrequenz sowie eine Linderung von Anfallsschwere und Dauer als Therapieerfolg zu sehen. Antiepileptische Medikamente wirken auf unterschiedliche Weise stabilisierend auf das Ruhemembranpotential, wodurch der leichteren Erregbarkeit von Nervenzellen beim Epileptiker entgegengewirkt wird – die Krampfschwelle wird erhöht. Das bislang am häufigsten beim Hund eingesetzte Antiepileptikum ist das Barbiturat Phenobarbital (Luminal vet.®). Barbiturate sind Schlafmittel, wodurch es zu Beginn der Therapie zu Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Ataxie oder Hinterhandschwäche und vermehrtem Hunger oder Durst kommen kann. Diese Nebenwirkungen vergehen in der Regel innerhalb einer Gewöhnungsphase von ca. 3 Wochen. Diese Zeit braucht das Präparat auch, um einen wirksamen Spiegel im Blut aufzubauen, so dass in dieser Zeit auch noch Anfälle möglich sind. 3 Wochen nach Therapiebeginn kontrolliert man die Phenobarbital-Konzentration im Blut, um sicherzustellen, dass der Wert im gewünschten Referenzbereich liegt. Wenn der Patient gut eingestellt ist, d.h. die Phenobarbitalwerte liegen im gewünschten Bereich und es treten keine Anfälle und Nebenwirkungen auf, so sollte diese Dosis beibehalten werden. Im anderen Fall muss die tägliche Dosis nach oben oder unten korrigiert werden und eine weitere Blutkontrolle nach 2-3 Wochen erfolgen. Nach erfolgreicher Einstellung des Patienten sind halbjährliche Kontrollen des Phenobarbitalspiegels, des Blutbildes, insbesondere der Leberwerte ratsam. Treten trotz richtiger Einstellung weiterhin Anfälle auf, werden zusätzlich sogenannte „Add-on-Medikamente“ (Kombinationsmedikamente) eingesetzt. Mittel der Wahl zur Add-on-Therapie ist hier in der Regel Kaliumbromid (Libromide®). Bei der Zugabe von Kaliumbromid zeigen die meisten Patienten zunächst wieder sedative Nebenwirkungen wie vermehrte Müdigkeit, leichte Ataxie und Hinterhandschwäche, auch Magen-Darm-Probleme sind möglich. Da die Kaliumbromidkonzentration im Blut nur sehr langsam steigt, ist hier eine zuverlässige Blutwertkontrolle erst nach 2-3 Monaten sinnvoll. Nach erfolgreicher Einstellung des Patienten sind halbjährliche Kontrollen des Kaliumbromidspiegels, des Blutbildes, insbesondere der Nierenwerte ratsam. Unter der Therapie mit Kaliumbromid sollte die Fütterung unbedingt konstant gehalten werden, da wechselnde Salzkonzentrationen im Futter (Vorsicht auch mit Leckerli, Tischabfällen etc.) zur schwankenden Kaliumbromidkonzentration führen können – eine zu hohe oder zu niedrige Konzentration des Wirkstoffs sind die Folge. Da Kaliumbromid im Gegensatz zu Phenobarbital die Leber nicht belastet, eignet sich dieses Präparat auch gut als Monotherapie bei leberkranken Tieren.
Ist die Therapie trotz Kombinationstherapie mit Phenobarbital und Kaliumbromid immer noch nicht ausreichend kontrolliert, gibt es weitere antiepileptische Medikamente aus der Humanmedizin, die versucht werden können.
Seit kurzem auf dem Markt ist nun endlich das erste speziell für Hunde entwickelte Antiepileptikum mit dem Wirkstoff Imepitoin (Pexion©). Auch Pexion© ist leider kein „Wundermittel“, hat aber doch sichtbare Vorteile gegenüber den herkömmlichen Therapien:

  •  erreicht seine volle Wirksamkeit mit stabilem Blutspiegel bereits nach 2 Tagen, wodurch eine schnelle Wirksamkeitsbeurteilung und Dosisanpassung möglich ist
  •  keine Messung der Serumkonzentration notwendig, da Wirksamkeit dosisabhängig und nicht individuell verschieden, kein toxischer Bereich!
  •  deutlich schwächere und kürzere Ausprägung von Nebenwirkungen, milderer Verlauf
  •  keine Toleranzentwicklung (Blutspiegel stabil)
  •  keine Abhängigkeit bzw. Suchtgefahr, keine Entzugserscheinungen bei plötzlichem Absetzen
  •  bessere Verträglichkeit bei guter Wirksamkeit, hervorragende Leberverträglichkeit
  •  modernste und innovative Therapiemöglichkeit

Erfolgsaussichten der Epilepsietherapien:

Ziel der Behandlung ist neben der Anfallsfreiheit zumindest eine Verlängerung der Abstände zwischen zwei Anfällen und eine Verkürzung der Dauer der Anfälle.
Die Praxis zeigt, dass ungefähr ein Drittel der Hunde durch die Therapie mit Antiepileptika anfallsfrei werden. Bei einem weiteren Drittel der Tiere gelingt es die Anfallshäufigkeit und -schwere zu reduzieren. Das letzte Drittel der Tiere (und auch der Menschen) spricht leider nicht ausreichend auf die Therapie an. Man bezeichnet sie als therapieresistent.

Medikamente und Verhaltensweisen für den Notfall:

Jeder Tierbesitzer eines epilepsiekranken Hundes sollte für den Notfall Diazepam (Valium©) in Form von Zäpfchen oder sogenannten Rectal-Tuben zur Verfügung haben. Wichtig ist ein genauer Dosierungsplan des behandelnden Tierarztes. Während eines plötzlich auftretenden Krampfanfalls kann Diazepam so gleich rektal verabreicht werden und sehr schnell seine Wirkung entfalten. Darüber hinaus kann während eines Anfalls nichts unternommen werden, außer die Verletzungsgefahr für den Hund zu reduzieren (weiche Unterlage, Gegenstände, die eine Verletzungsgefahr darstellen, entfernen, ebenso starke Sinnesreize) – Vorsicht: ein krampfender Hund kann seine Bewegungen nicht kontrollieren und daher unbeabsichtigt zubeißen! Lassen Sie Ihren Hund sich nach einem normalen Anfall in Ruhe in seiner gewohnten Umgebung erholen. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie Ihren Tierarzt telefonisch. Im Fall eines Clusteranfalls oder Status epilepticus braucht Ihr Tier natürlich sofort tierärztliche Hilfe. Wichtig ist auch, sich alle Daten zu dem Anfall (Datum, Uhrzeit, Verhalten des Hundes vor dem Anfall, Dauer und Symptome des Anfalls, Auffälligkeiten nach dem Anfall, allgemeine Besonderheiten vor dem Anfall, wie z.B. Läufigkeit, Stress, Erkrankung usw., selbst die Mondphase könnte eine Rolle spielen) in einem „Epilepsietagebuch“ oder „Krampfkalender“ zu notieren. So behalten Sie den Überblick und können Ihrem Tierarzt wertvolle Informationen über den individuellen Krankheitsverlauf Ihres Tieres liefern. Oft sind kleine Details ganz wichtig, um Ihrem Vierbeiner gezielter helfen zu können.

Prognose:

Hunde, die gut auf die Therapie ansprechen, erfolgreich eingestellt sind und konsequent therapiert werden, müssen keine geringere Lebenserwartung als gesunde Hunde haben. Auch die Lebensqualität wird hier nicht beeinträchtigt. Wenn das Tier aber unter einer komplizierten Form der Epilepsie, wie Clustern oder Status epilepticus leidet, kann sich seine Lebenserwartung reduzieren.

Da Epilepsie erblich bedingt sein kann, sollte mit erkrankten Hunden nicht gezüchtet werden. Wie gut, dass „Luna“ topfit ist!

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