Bach-blütentherapie in der tiermedizin

Scheinbar auswegslose Situation? Bei psychischen Problemen können Bachblüten die Lösung sein!

Die Bach-Blütentherapie ist eine in den 30er Jahren von dem englischen Arzt und Bakteriologen Dr. Edward Bach (geb. am 24.9.1886 in Moseley, nahe Birmingham) für den Menschen gefundene, in sich abgeschlossene Behandlungsmethode. Die Bach-Blüten stammen von wildwachsenden Blumen (Chicory/Wegwarte, Gentian/Herbstenzian, Wild Ro-se/Heckenrose), Büschen (z.B. Gorse/Stechginster, Holly/Stechpalme, Vine/Weinrebe) und Bäumen (z.B. Beech/Rotbuche, Larch/Lärche, Oak/Eiche), die nicht als Heilpflanzen im herkömmlichen Sinn bekannt sind. Sie enthalten keine pharmakologischen Wirkstoffe, die nach konventionellen Vorstellungen eine Wirkung gegen bestimmte Krankheiten hätten. Sie werden nicht gegen bestimmte Beschwerden selbst verordnet, sondern gegen die negativen Grundstimmungen und Charaktereigenschaften, die zum Ausbruch einer Krankheit geführt haben.

Der erfolgreiche Mediziner Bach war der Überzeugung, dass jede Krankheit auch einen psychischen Ursprung hat. Gerade bei Tieren, so bestätigt auch die tägliche Erfahrung vieler Tierärzte und Tierheilpraktiker, besteht ein sehr enger Zusammenhang zwischen seelischen Disharmonien und organischen Störungen. Der von Edward Bach formulierte Grundsatz „Be-handle den Menschen, nicht die Krankheit“ darf daher in seinem Sinne erweitert werden: „Behandle nicht die Krankheit, sondern das Tier“. Bach selbst behandelte nicht viele Tiere, aber in den letzten 20 Jahren findet seine Therapieform immer mehr Einsatz in der Tiermedizin. Eine zufriedenstellende medizinisch-naturwissenschaftliche Erklärung für die Wirkungsweise der Informationen, die in den Bach-Blüten enthalten sind, gibt es bis heute nicht, selbst wenn man die energetischen Muster (= Information), die in den Bach-Blüten gespeichert sind, nachweisen kann. 

Man bezeichnet die Bach-Blütentherapie daher auch als „Therapie mit Informationen“. Bach’s Blütensammlung besteht aus 38 verschiedenen Heilmitteln (37 Pflanzen und „Rock Water“ = Wasser aus heilkräftiger Quelle).Die Blüten werden mit den englischen Eigennamen benannt und zusätzlich, alphabetisch geordnet, durchnummeriert. Das einzige Kombinationsmittel – Rescue Remedy Notfalltropfen – wird als Nummer 39 bezeichnet. Die Bach-Blütenkonzentrate helfen, seelische Fehlhaltungen zu harmonisieren. Die Praxis hat gezeigt, dass Tiere oft besonders rasch auf die positiven Impulse der Bach-Blüten reagieren, so dass eine Harmonisierung häufig innerhalb kurzer Zeit erreicht ist. So kann z. B. ein furchtsames Tier mit Hilfe der Bach-Blüte Mimulus in wenigen Tagen seine Furchtsamkeit überwinden und Mut und Vertrauen entwickeln. Im Gegensatz zum Menschen hat das Tier allerdings nicht die Chance, bewusst an der Überwindung seiner seelischen Fehlhaltung mitzuarbeiten. Zuchtbedingte „Charakterfehler“ lassen sich mit Hilfe der Bach-Blüten nur begrenzt beeinflussen. Häufig erweisen sich solche Verhaltensstörungen sogar als therapieresistent. Wer seinem Tier mit Bach-Blüten helfen möchte, sollte trotzdem immer abklären, ob das veränderte Verhalten nicht organische Ursachen hat. Die Bach-Blütentherapie will und kann eine notwendige tierärztliche Behandlung nämlich nicht ersetzen. So können Bach-Blüten beispielsweise weder bei einem zuckerkranken Tier die Insulinspritzen ersetzten, noch einen Knochenbruch oder eine Herzerkrankung alleine heilen. Tierärzte und Tierhalter berichten hingegen über gute Erfolge mit Bach-Blüten als begleitende Therapie und vor allem bei akuten psychischen Störungen (z. B. Ängste, Aggressivität), Verhaltensstörungen (z.B. Unsauberkeit, Eingliederungsprobleme, Eifersucht), bei Notfällen aller Art und als seelische Unterstützung in schwierigen Situationen (z. B. Tierarztbesuch, Geburt, Leistungsdruck, Erschöpfungszustände). Wenn die Bach-Blütentherapie bei Tieren zur Mitbehandlung chronischer organischer Erkrankungen (z. B. chron. Durchfall, Ekzeme oder Haarausfall) eingesetzt wird, sind die Erfolgsaussichten unterschiedlich. Zeigt ein Tier scheinbar unerklärliche seelische Verhaltensänderungen, ist die Störung häufig im Umfeld zu suchen und muss durch genaue Beobachtung ergründet werden. 

Ein Haustier steht in vielfältigen Beziehungen zu seiner Umgebung, seinem Besitzer, anderen Familienmitgliedern, anderen Tieren usw. Oft spiegelt sein Verhalten Konflikte wider, die sich gerade in seiner unmittelbaren Umwelt abspielen, z. B. Beziehungsprobleme in der Familie, Sorgen und Kummer des Besitzers. Was der Tierhalter als plötzliche Untugend seines Tieres empfinden mag, kann ein seelischer Hilfeschrei des Tieres sein, das sich nicht anders zu äußern mag. Solche Verhaltensstörungen lassen sich nur dauerhaft korrigieren, wenn sich auch die verursachenden Faktoren ändern. Auch können Bach-Blüten keine Schäden beheben, die durch nicht artgerechte Haltung (ausreichend Auslauf, ausgewogene Ernährung, artgerechte soziale Kontakte etc.) entstanden sind. So kann einer Dogge, die in einem winzigen Appartement gehalten wird und kaum Auslauf hat, auch nicht mit Bach-Blüten geholfen werden, wenn sie aus lauter Frust die Wohnung zerstört. Auch ein Border Collie, der keine Aufgabe hat, sondern statt dessen als Schoßhündchen funktionieren soll, helfen Bach-Blüten nicht, wenn er aus lauter Langeweile unausgeglichen und aggressiv wird. Bei Meerschweinchen, Kaninchen und Vögeln in Einzelhaltung ersetzen Bach-Blüten keinesfalls den Lebenspartner und beseitigen deshalb auch Symptome der Einsamkeit wie z. B. Federrupfen und sonstige Neurosen nicht. Die Bach-Blüten sollten dem Tier so lange verabreicht werden, bis sich die negativen Gemütszustände erkennbar harmonisiert haben. Je nach Art der zu behandelnden Störung kann die Behandlungsdauer zwischen einer Kurzzeittherapie über wenige Tage, einer Langzeittherapie über Wochen bis Monate und einer Dauertherapie über Jahre schwanken. Neben der klassischen Anwendung der Bach-Blüten als Tropfentherapie kann man Bach-Blüten übrigens auch in Umschlägen, Spülungen und Bädern verwenden.

Sie verlassen jetzt unsere Website

Bitte beachten Sie, dass dieser Link eine Website öffnet, für deren Inhalt die Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH nicht verantwortlich ist und auf die unsere Datenschutzbestimmungen keine Anwendung finden. weiter