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Tipps für die Reise
Hier finden Sie eine umfangreiche Auflistungen von Informationen Rund um das Reisen mit Ihrem Vierbeiner:
Flugzeugreisen
Autoreisen
Zugreisen
Schiffsreisen
Reisen auf dem Wasser
Reisen mit dem Fahrrad
Reisen im Taxi
Campingreisen
Im Hotel
Am Strand
Im Wintersport
Flugzeugreisen
Für einen Urlaub, der mind. 4 Wochen dauert, kann es für einen Hund trotz aller Strapazen durchaus lohnend sein, Sie zu begleiten. Bei kürzeren Ausflügen oder bei Flügen, die länger als 5 Stunden dauern, ist davon abzuraten. Überlegen Sie es sich gut, ob Sie Ihrem Hund zumuten, in einer kleinen Box mehrere Stunden in sehr lauter und fremder Umgebung ohne seinen Besitzer ausharren zu müssen.

Gewicht
Hunde und Katzen bis 5 kg können in den meisten Airlines mit in die Kabine genommen werden. Die Transportbox für die Kabine muss wasserdicht sein und darf die Maße für das Handgepäck nicht überschreiten (ca. 45 x 23 x 29cm). Die Tiere dürfen während des Fluges nicht herausgenommen werden. Hamster, Kaninchen etc. dürfen nicht mit in die Kabine. Sie müssen in den Gepäckraum. Grundsätzlich wird nur eine gewisse Anzahl an Tieren pro Flug gestattet (ca. 4 pro Kabine/ 1 pro Frachtraum bzw. entweder Hunde oder Katzen), daher sollten Sie Ihr Tier rechtzeitig anmelden. Große Hunde müssen in den Gepäckraum. Bei Linienflügen ist es einfacher, Hunde mitzunehmen. Bei Charterflügen ist es teilweise nicht möglich, Hunde mitzunehmen.

Tarif
Die Tarife sind sehr unterschiedlich. Die meisten Fluggesellschaften "verrechnen" den Hund (inkl. Transportbox) mit der normalen Freigepäckgrenze. Es wird teilweise aber auch über die festen Übergepäck-Tarife abgerechnet.
Fliegt Ihr Hund in der Kabine, fliegt er gewöhnlich umsonst oder zu einem geringen Preis. Blinden- und Gehörlosenhunde hingegen reisen grundsätzlich umsonst und in der Kabine mit.

Transportbox
Für die Transportbox, die bei der Fluggesellschaft gekauft werden kann, gibt es einige Vorschriften. Der Hund muss in der Box bequem stehen und ausgestreckt liegen können, ohne die Decke oder eine Wand zu berühren. Allerdings sollte der Hund aus Sicherheitsgründen auch nicht zu viel Platz haben. Die Box muss stabil, ausbruchsicher und wasserdicht sein. Von zwei Seiten muss Luftzufuhr gewährleistet sein. Falls das Tier so lange unterwegs ist, dass es Futter und Wasser braucht, muss der Käfig Gefäße für Wasser und Nahrung enthalten (am besten von Außen zu befüllen). Wasser sollte grundsätzlich zur Verfügung stehen. Kissen, Decken, Holzwolle sind zu Polsterung erlaubt, nicht jedoch Heu oder Stroh.
 
Flüge
Flüge, bei denen man umsteigen muss, sollten vermieden werden. Dadurch wird zusätzlicher Stress durch Zwischenaufenthalte mit Aussteigen, Umladen oder eventuell falsches Beladen vermieden. Vorsicht auch bei Flügen in hundeunfreundliche Länder! Hundeboxen werden unsanft wie Koffer behandelt oder in der prallen Sonne stehen gelassen. Durch Unachtsamkeit des Bodenpersonals sind auch schon Hunde zu Tode gekommen.

Vorbereitung
Besorgen Sie sich frühzeitig die Transportbox, damit Ihr Hund sich daran gewöhnen kann. Füttern Sie Ihren Hund in der Box und lassen Sie Ihn dort schlafen, so dass er sich an das Eingesperrtsein gewöhnen kann. Vergessen Sie auf keinen Fall Ihre Adresse, Telefonnummer sowie die Urlaubsanschrift und Telefonnummer auf die Box zu schreiben. Futteranweisungen und den Namen des Hundes sollten ebenfalls für das Flugpersonal erkenntlich sein, damit sie ihn ansprechen können.

Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt bestätigen, dass Ihr Hund ohne Bedenken einen Flug bewältigen kann. Er berät Sie, ob Ihrem Hund gegebenenfalls ein Beruhigungs- oder Schlafmittel verabreicht werden sollte und Sie können vor Reiseantritt mindestens einmal das Mittel testen (umgekehrte Wirkung!). Beruhigungsmittel wirken beim Fliegen ca. 3 mal so stark wie am Boden. Polstern Sie die Box dick und warm aus, da schlafende Tiere schnell auskühlen. Sprechen Sie beim Einsteigen ins Flugzeug eine Flugbegleiterin darauf an, dass sich ein Tier Gepäckraum befindet und die Temperatur entsprechend eingestellt wird. Schnell kann es dort sonst zu kalt werden. Geben Sie Ihrem Hund 12 Stunden vor Abflug die letzte Malzeit und gehen Sie mit Ihm bis kurz vor dem Einchecken "Gassi". Wasser sollte er jedoch bis zum Schluss bekommen.

Informieren Sie sich selber über die Einreisebestimmungen und verlassen Sie sich nicht auf Ihr Reisebüro, damit Sie keine Böse Überraschung erleben.
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Autoreisen
Viele Hunde reisen gerne und gut mit dem Auto. Selbst im Wagen allein zu bleiben, während der Besitzer ein paar Einkäufe erledigt, ist für die meisten Hunde lässige Routine.
 
Sicherheit
Damit die Fahrt mit dem Hund für alle stressfrei bleibt, gewährleisten Sie, dass der Hund niemals die Sicherheit beim Autofahren gefährdet. Am besten fährt der Hund in einem Kombi, bei dem der Laderaum durch ein Gitter oder ein Netz abgetrennt ist. Hundetransportboxen sind jedoch eine Sicherheit für Mensch und Hund im Falle eines Unfalles. Katzen gehören grundsätzlich in eine Transportbox. Besorgen Sie sich frühzeitig die Transportbox, damit sich Ihr Tier daran gewöhnen kann. Stellen Sie sicher, dass die Box rutschfest steht. In einigen Ländern ist es Pflicht Tiere sicher unterzubringen. So muss z. B. in Spanien oder Italien der Hund mit Sicherheitsgurt, Trennnetz oder -gitter, oder Transportbox transportiert werden sonst zahlt man ein Bußgeld.

Alleine im Auto
Lassen Sie Ihren Hund im Sommer/Winter nie länger als 15 Minuten im Auto, da sich der Wagen schnell aufheizt/abkühlt und Ihr Hund gefährdet ist. Auch auf Schattigen Plätzen im Sommer beachten Sie, dass die Sonne wandert und es dort eventuell nicht ewig schattig bleibt. Auch ein leicht geöffnetes Fenster bietet im Hochsommer keine ausreichende Luftzirkulation.

Vorbereitung
Vor langen Autotouren sollten Sie mit Ihrem Hund noch mal ausgiebig Spazieren gehen, damit er müde ist. Geben Sie Ihm nur wenig Futter aber viel Flüssigkeit. Im Auto sollten Leine, Halsband, Wasserflasche, Kauknochen, Schaufel und Tüte und Impfpass griffbereit liegen. Schützen Sie den Hund vor Sonne im Auto während der Fahrt durch abdecken der Fenster. Versuchen Sie die Fahrt in die kühlen Tages- und Nachtstunden zu verlegen. Verträgt Ihr Hund das Autofahren schlecht, lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt ein Beruhigungsmittel geben.

Während der Fahrt
Alle zwei Stunden sollten Sie eine Pause einlegen und Ihm Wasser anbieten. Bei längeren Fahrten höchstens kleine Snacks zwischendurch füttern. Achten Sie auf gute Lüftung während der Fahrt. Offene Fenster sind für die Halsregion und die Hundeaugen gefährlich und können z. B. Bindehautentzündungen hervorrufen. Bei Stau im Sommer, verlassen Sie unbedingt die Autobahn und machen einen Spaziergang bis er sich aufgelöst hat. Falls Ihr Hund auf Bergstrecken viel gähnt und hechelt, geben Sie Ihm eine Kleinigkeit zu Kauen damit der Druck von den Ohren geht.

Wichtige Adressen
ADAC, Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V., Am Westpark 8, 81373 München, Tel. 089/7676-0
AvD, Automobilclub von Deutschland e.V., Lyoner Str. 16, 60528 Frankfurt, Tel. 069/66060
DTC Deutscher Touring Automobil Club e.V., Amalienburgstr. 23, 80333 München, Tel. 089/891133-0

Planen Sie Ihre Reise ausgiebig und erkundigen Sie sich über Staumeldungen. Legen Sie gegebenenfalls eine Zwischenübernachtung ein!
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Zugreisen
Kleintiere, Hunde und Katzen fahren in Transporttaschen oder –boxen (wasserdicht) untergebracht, kostenlos. Hunde, die frei an der Leine laufen zahlen den Kindertarif. Fühlt sich ein Mitreisender gestört von Ihrem Hund müssen Sie das Abteil wechseln. Maulkorb und Leine müssen mitgeführt werden, weil ein Schaffner darauf bestehen kann. Im Speisewagen sind Hunde nicht erlaubt. Künftig will die Deutsche Bahn keine Kampfhunde mehr befördern. Reist der Hund im Schlafwagen mit, muss das ganze Abteil gebucht werden.

Wer ins Ausland reist, sollte die unterschiedlichen Bahnbestimmungen für Europa bei den Botschaften einholen (Grenzpapiere nicht vergessen!).

Länderinformationen unter Europa Tel. 0190 / 213265018

Außereuropäische Länder Tel. 0190 / 213265019
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Schiffsreisen
Eine beruhigende Tatsache für die Reise mit dem Schiff: Hunde werden in der Regel nicht seekrank. Ein Kreuzfahrtschiff ist sicherlich nicht der optimale Urlaubsort für einen Vierbeiner jedoch nehmen  größere Passagierschiffe in der Regel Hunde mit. Sie werden meistens in Zwingern an Deck untergebracht und ein Hundesteward sorgt für die Betreuung und die Pflege. Auf der "Queen Elisabeth II" gibt es ein Hundedeck wo Hunde tagsüber spazieren geführt werden. Sie dürfen dieses Deck nicht verlassen aber jederzeit von Ihrem Herrchen oder Frauchen besucht werden. Bei der "Queen Elisabeth II" werden Passagiere vom europäischen Festland direkt vom Flughafen Heathrow abgeholt und direkt aufs Schiff gebracht und umgehen so die strengen englischen Quarantänebestimmunen. Darf der Hund auf dem Schiff mit in die Kabine müssen Sie sich vorher über die Einreisebestimmungen aller Länder informieren die das Schiff anläuft, damit Sie den Hund auch mit an Land nehmen dürfen.
 
Auf Fährschiffen oder kürzeren Reisen ist in den meisten Fällen erlaubt, den Hund bei sich zu behalten.  Auf Fähren dürfen Sie auch meist kostenlos mitfahren. Im Süden müssen die Hunde auf vielen Fähren im Auto bleiben. Bei kurzen Überfahrten ist das zumutbar, jedoch bei Fahrten z. B. zu den Kanarischen Inseln (fast 90 Stunden) ist das eine Quälerei. Erkundigen sie sich hier bei mehreren Reedereien über die Bedingungen für Hunde, sie sind oft sehr unterschiedlich.

Im Norden, nach Skandinavien, dauert die Überfahrt meist ca. 24 Stunden. Die Hunde dürfen dort an Deck und es gibt sogar so genannte Hunde-Toiletten. Ob man jedoch seinen Hund davon überzeugen kann gerade in so einem Sandkasten sein "Geschäft" zu verrichten bleibt fraglich. Wenn Hunde an Deck dürfen heißt es jedoch noch lange nicht das sie auch mit in die Kabine dürfen. Im Süden kann es reizvoll sein eine Deckpassage zu buchen und mit seinem Hund die Nacht an Deck zu verbringen. Das wird für Ihren Vierbeiner auf jeden Fall das angenehmste sein.

Bei vielen Treppen auf Schiffen bestehen die Stufen nur aus einem Gitterrost, sind scharfkantig und oft sehr steil. Geben Sie Ihrem Hund die Möglichkeit dieses mal in Ruhe zu trainieren, da es am Reisetag eventuell schnell gehen muss. Denken Sie an Tüte und Schaufel um bei längerem Aufenthalt das "Geschäft"  entsorgen zu können.

Wenn Ihr Hund in eine Transportbox kommt auf dem Schiff, sind Sie für die Versorgung zuständig. Nehmen Sie eine Decke, den Wasser- und Fressnapf mit. Wo Auslauf an Board gestattet ist müssen Hunde grundsätzlich angeleint werden. Größere Hunde müssen oft einen Maulkorb tragen.
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Reisen auf dem Wasser
Wenn Sie sich für den Urlaub auf einem Hausboot entscheiden, kann dieses auch für Ihren Hund ein toller Urlaub werden. Schöne Landschaften und jederzeit die Möglichkeit anzulegen um spazieren zu gehen. Hausbooturlaube sind in Frankreich, Großbritannien, Holland, Belgien und Deutschland möglich. Auf den Booten ist zwar meistens nicht all zu viel Platz, jedoch verbringt man auch einen großen Teil an Land. Badefreudige Hunde kommen hier voll auf Ihre Kosten.

Bei Urlaub auf dem Segelboot müssen Landgänge für den Hund eingeplant werden. Auf dem offenen Meer sollten Sie Ihren Hund gut im Auge behalten bzw. eine Schwimmweste anziehen, da ein "Hund über Board" Manöver keine einfache Sache ist.
 
Kanus und Ruderboote sind für ungeübte Hunde eine wackelige, unsichere Angelegenheit. Wenn Sie aber erst einmal daran gewöhnt sind macht es Ihnen viel Spaß Sie zu begleiten. Vor allem muss der Hund lernen sich im Boot ruhig zu verhalten und lernen nicht einfach heraus zu springen um Enten zu jagen.
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  Reisen mit dem Fahrrad
Ein Hund folgt seinem Herren überall hin. Von dieser Seite steht der Mobilität eines Hundehalters nichts im Wege. Jedoch sollte er große Rücksicht nehmen und erkennen ob es dem Hund Spaß macht mitzulaufen oder er nur noch aus Angst und mit letzter Kraft neben her läuft.

Das Mitlaufen am Fahrrad bietet dem Hund Abwechslung und frische Luft. Kleine und kurzbeinige Rassen können dabei ganz bequem in einem Korb mitgenommen werden. Dieser sollte weich gepolstert werden und der Hund gegebenenfalls an einem Brustgeschirr kurz angeleint werden damit er nicht hinausspringt. Bringen Sie den Korb vorne am Lenker an damit Sie Ihren Hund stets im Blick haben.
 
Größere Hunde sollten gelernt haben, auch mal an der Leine zu laufen. Laut §28 Straßenverkehrsordnung ist dieses erlaubt. Üben Sie zunächst auf abgelegenen Wegen das Mitführen Ihres Hundes an der Leine, damit er lernt nicht loszustürmen bei Tieren oder Menschen. Der Hund sollte dabei immer rechts geführt werden (sichere Seite auf Straßen). Machen Sie niemals die Leine am Fahrrad fest oder wickeln diese um Ihr Handgelenk. Gegebenenfalls müssen Sie die Leine schnell loslassen können. Die Leine muss so kurz gehalten werden, dass sie sich nicht in den Speichen verheddern kann, der Hund nicht vor das Rad läuft oder zu weit zurück bleibt.

Im Straßenverkehr muss der Hund angeleint sein! 

Vor großen Fahrradtouren müssen Sie Ihren Hund für die Strecke trainieren, damit er nicht überfordert wird. Achten Sie dabei auf die Witterung, damit Sie bei großer Hitze genügend Pausen einlegen. Grundsätzlich sollte das Tempo so sein, das der Hund locker traben kann und nicht im Galopp gejagt wird.
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Reisen im Taxi
In vielen Städten gibt es spezielle Tier-Taxis. Die meisten Taxis kutschieren jedoch auch Hunde ohne Probleme. Geben Sie bei Bestellung jedoch immer an das Sie einen Hund mitnehmen wollen.

Nehmen sie ein kleines Handtuch oder Decke mit und schützen Sie den Sitz damit. Im Sommer bei großer Hitze neigen die Hunde durch das starke Hecheln zum Sabbern. Wischen Sie mit dem Handtuch die Schnauze des Hundes trocken und vermeiden Sie, dass sich Ihr Hund im Taxi schüttelt.
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Camping-Reisen
Mit dem Wohnmobil die Welt erkunden. Es gibt nichts praktischeres als ein mobiles Haus. Viele Auto-Verleihfirmen bieten die Vermietung der Camper oder Wohnwagen an.
Auch hier gelten alle Vorsichtsmaßnahmen die im Kapitel Reisen im Auto besprochen sind.

Auf dem Campingplatz sollten sich Gäste mit Hunden besonders vorbildlich verhalten, damit diese auch weiterhin gestattet sind. Erkundigen Sie sich frühzeitig, ob Tiere dort erwünscht sind. In Europa ist dieses bei fast 80% in der Nebensaison und fast 70% in der Hauptsaison der Fall.

Den Hund zum "Geschäft" nur nach außerhalb des Platzes führen. Wenn ein Häufchen unvermeidbar war, so beseitigen Sie die Spuren gründlich. Beachten Sie das Ihr Hund nicht auf die Spielplätze vor Ort läuft. Hunde sind am Strand oft nicht gestattet. Wenn Ihr Hund gerne Badet - der Platzwart kennt bestimmt einen Ort in der Nähe wo dieses möglich ist.

Info: ADAC Campingführer (auch auf CD erhältlich)
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Im Hotel
Vor Antritt der Reise sollten Sie sich vergewissern, ob in Ihrem Hotel Hunde erwünscht sind. Verlassen Sie sich nicht auf Ihr Reisebüro, damit Sie keine Überraschung erleben. Sagen Sie, wie groß Ihr Hund ist und erwähnen Sie die Rasse, da zwischen einem Dackel und einem Bernhardiner wesentliche Unterschiede bestehen.
 
Legen Sie Ihrem Hund im Hotelzimmer seine Decke an einen ruhigen Platz, damit er gleich weiß wo sein Bett ist. Dort kann er sich hinlegen ohne viel zu verdrecken, denn Sie wollen ja vielleicht noch öfters kommen. Hund gehören auf keinen Fall ins Hotelbett!

Futter- und Wassernapf stellt man am besten auf ein Unterset damit der Teppichboden sauber bleibt. Einen Tierarzt in der Umgebung und Haftpflichtversicherung sind Adressen die man dabei haben sollte.

Wenn sie von draußen kommen, sollten sie eventuell ein Handtuch dabei haben, mit dem Sie kurz die Pfötchen oder das nasse Fell etwas säubern. Erkundigen Sie sich ob Sie Ihren Hund mit zum Frühstück nehmen können. Bei Buffet-Frühstück sind Hunde meistens nicht gestattet. Überlegen Sie sich, ob Ihr Hund im Zimmer alleine bleiben kann. Bedenken Sie jedoch das er in fremder Umgebung ist und sie Ihn dort alleine lassen. Lautes Bellen würde sicherlich einige Leute verärgern.

Denken Sie daran, sich stets korrekt mit Ihrem Hund zu verhalten, da dort auch viele Leute aufhalten, die kein übermäßiges Verständnis für Tiere haben. Um so eindrucksvoller, wenn man positiv auffällt und umso besser für den nächsten Hundehalter, der dort Urlaub machen möchte.
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Am Strand
Wenn Ihr Hund mit auf große Fahrt soll, beachten Sie wo er sich wohl fühlen würde. Ein Husky oder Neufundländer fühlt sich in kühleren Regionen pudelwohl, für einen Labrador Retriever gibt es hingegen nichts schöneres als im weißen Sand zu buddeln oder in die brausenden Wellen zu springen.
Entscheiden Sie sich für den Urlaub am Strand mit Ihrem Hund, achten Sie auf den Sonnenstand und verlegen die Bewegungsaktivitäten auf die kühlen Morgen und Abend Stunden um dem Hitzeschlagrisiko zu entgehen.

Mittags kann sich der Hund vor der Siesta im Wasser abkühlen. Doch Vorsicht, geben Sie Ihrem Hund einen geschützten Schattenplatz, da auch Hunde Sonnenbrand bekommen können. Besonders wenn sie sich häufig am Wasser aufhalten. Meist verbrennt der Nasenspiegel oder die Ohren, vor allem unpigmentierte Stellen. Hier hilft eine unparfümierte Sonnenschutzcreme. Empfindlich sind vor allem Hunde mit weißem, kurzem Fell wie Dalmatiner oder West Highland White Terrier. Solche Rassen sollten möglichst im Schatten bleiben.
Bei langhaarigen Rassen besteht das Problem der Überhitzung, dennoch sollten Sie eine Schur gut überlegen.

Denken Sie auch an genügend Trinkwasser für Ihren Hund und stellen Sie ihm ein Wassernapf hin. Bei Hitze steigt der Flüssigkeitsbedarf stark an.  Achten Sie darauf das Ihr Hund  kein salziges Meerwasser trinkt da dieses zum Erbrechen führen kann.

Nach dem Strandbad sollten Sie auch Ihrem Hund das Salz aus dem Fell spülen.  Sie werden feststellen , das Ihr Hund jede Menge Fell verliert, aufgrund der Wärme. Dann ist ein Bürsten für Ihn sehr angenehm.

Um immer wieder gern gesehener Gast am Strand zu sein, denken Sie daran, das "Geschäftchen" falls es mal am Strand passiert, mit einem mitgebrachten "Kotbeutel" zu entsorgen. In Holland sind z. B. für diese Zwecke bereits am Strandzugang "Tütenspender" angebracht.

Kleinere Hautwunden, die normalerweise nicht behandlungsbedürftig erscheinen, müssen bei Wärme sorgfältig versorgt werden. Fliegen nutzen solche Möglichkeiten zur Eiablage. Bei der Wärme entwickeln sich die Maden im Wundgebiet sehr schnell und sie können schwere Heilungsstörungen verursachen. Gut tut ein Bad im salzigen Meerwasser für jede Wund - aber Vorsicht es brennt!

Nehmen Sie sich auf jeden Fall eine Reiseapotheke für Ihren Hund mit damit Sie für alle Zwischenfälle gerüstet sind. Ihr Tierarzt ist Ihnen bestimmt dabei behilflich.

Überlegen Sie sich auch vor dem Urlaub wann Ihre Hündin heiß wird. Dieses kann den Urlaubsfrieden nachhaltig stören. Gegebenenfalls kann der Zyklus kurzfristig hormonell verschoben werden.

Bei hohen Temperaturen frist Ihr Hund eventuell weniger. Das ist kein Grund zur Sorge, solange er nicht zu viel Gewicht verliert. Was nicht gefressen wird sollten Sie sofort beseitigen, da es schnell verdirbt und Ihr Hund sonst eine Magen-Darm-Störung bekommen kann. Viel Trinken ist das wichtigste bei warmen Temperaturen
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Im Wintersport
Wenn Sie Ihren Hund in den lang ersehnten Wintersporturlaub mitnehmen möchten, machen Sie sich klar, dass Abfahrt oder Snowboard nicht in Frage kommt. Die Gondeln sind überfüllt, der Hund kann auf der Piste schwer verletzt werden und mehrere rasante Abfahrten hält der Konditionsstärkste Hund nicht durch. Das Auto ist ebenfalls kein guter Warteplatz, da sich der Wagen in der Sonne sehr schnell aufheizen kann und die Temperatur genauso schnell wieder unter Null Grad sinken kann.

Langlaufski so denkt man, ist da schon eher das richtige für einen schönen Urlaub im Schnee. Jedoch sind bei den heutigen gespurten Spuren Hunde meistens unerwünscht. "Er zerstört die Spur, verunreinigt sie und gefährdet die Langläufer". In vielen Gemeinden sind Schilder aufgestellt "Hund verboten". Da hilft auch keine erstklassige Erziehung denn bei Missachtung kann es eine Bußgeld geben..

Am besten wählt man zum Training mit dem Hund den frühen Morgen oder späteren Nachmittag, wenn die Temperaturen niedrig sind und die Spuren noch sehr hart. So zerstört der Hund keine Loipe und stört auch keine anderen Langläufer, da die meisten noch nicht unterwegs sind.
Wenn Ihr Hund sein "Geschäft" auf die Loipe setzt oder direkt daneben, sollten Sie gewappnet sein und dieses beseitigen. Es gibt jedoch auch schon spezielle Hundeloipen wodurch man Ärger vermeiden kann. Da diese Loipen in der Regel jedoch relativ kurz sind (1,5 bis 6 km) kann sich zwar der Hund, nicht aber sein Herrchen richtig austoben. Der Hund sollte in jedem Fall nicht in den Wald hineinlaufen, damit er das Wild nicht stört.

Skitouren von mehreren Stunden im Hochgebirge sollten Sie ihrem "normalen" Hund nicht zumuten. Beachten Sie auch, wo Sie Langlaufski oder Tourenski anhaben, kann ihr Hund weit einsinken. Das kostet Kraft und eine Hunderettung mit der Bergwacht wird teuer.

Orte, die Schlittenhunderennen austragen, haben in der Regel meistens auch ideale Grundvoraussetzungen für den Hundehalter und seinen Hund. Bei Rennen, halten Sie bitte reichlich Abstand von der Strecke, damit die Gespanne nicht abgelenkt werden.

Wanderungen auf geräumten, nicht gestreuten Straßen und Wegen ist genau das richtige. Hier kann Ihr Hund nach Herzenslust Toben und auch mal in die Weiße Pracht springen. Der Hund kann den Spaziergang mit Ihnen genießen und muss nicht nur sehen das er ihren Langlaufskiern hinterher läuft.

Im Wintersport bekommt Ihr Hund genauso Durst wie Sie. Ein gesunder Hund kann zwar etwas Schnee fressen, besser ist es Ihm Wasser anzubieten. Da man selten eine offenen Bach oder Pfütze finden wird sollten Sie sich für längere Wanderungen eine Flasche Wasser mitnehmen oder erkundigen wo Sie einkehren können.

Achten Sie darauf, ob Ihr Hund (langhaarig) schmerzhafte Schneeball-Bildungen zwischen den Pfoten bekommt. Schneiden Sie gegebenenfalls die Haare an den Pfötchen etwas zurück. Ansonsten gibt es Schneeschuhe für Hunde ("Booties"), die jedoch nur auf geräumten Straßen halten. Im Tiefschnee wird Ihr Hund diese schnell verlieren.
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