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| Die kurzfristige Verlagerung korrespondierender Gelenkflächen wird als Distorsion (Verstauchung) bezeichnet. Es kann dabei zu Dehnungen und partiellen Zerreißungen der Gelenkkapsel, zu Bänderriss und Blutergüssen kommen. Bleibt im Anschluss an diese Verlagerung eine neue Stellung der Gelenkflächen zueinander bestehen, liegt eine Luxation vor. Neben enormer Krafteinwirkung auf ein Gelenk (Autounfall) können auch angeborene Gelenkschwächen hierbei eine Rolle spielen. Luxieren durch ein Trauma können besonders das Ellenbogengelenk, das Vorderfußwurzel- und Sprunggelenk, das Schulterblatt und das Hüftgelenk (50% aller Luxationen beim Hund betreffen die Hüfte). Bei der Luxation der Kniescheibe (Patellaluxation) herrschen jedoch angeborene Ursachen (Fehlstellung von Ober- und Unterschenkel, mangelhafte Ausbildung der Kniescheibenrinne) als Auslöser vor. Besonders häufig sind hiervon Hunde der kleinwüchsigen Rassen, wie Pudel, Yorkshire Terrier und Rehpinscher betroffen. |
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